Um Maki Sushi = dt.: „Rollen Sushi“ herzustellen, benötigt man eine sogenannte Makisu, eine spezielle Sushi Matte aus Bambus. Mit dieser Sushi Matte werden die gefüllten Noriblätter aufgerollt und, je nach Bedarf, zu runden oder eckigen Rollen geformt.
Eine Sushi Matte ist ca. 30×30 cm groß und besteht traditionell aus Bambusstreifen, die mit Hilfe von Baumwollfäden zusammengebunden wurden. Eine Sushi Matte aus Bambus sollte zum Reinigen nur durch kaltes Wasser gezogen und abgebürstet werden. Neumodische Sushi Matten aus Platin-Silikon hingegen sind sogar spülmaschinenfest und haben ausgezeichnete Antihafteigenschaften. Sie sind absolut geschmacksneutral, sehr hygienisch und antibakteriell.
Egal ob traditionell oder neumodisch, eine Sushi Matte ist heutzutage auch hier im Westen relativ einfach zu bekommen. Der schnellste Weg führt über einen Onlineshop.
Ideal für Maki Sushi
Die Herstellung von Maki Sushi mit einer Sushi Matte ist ganz einfach: zuerst die Füllung vorbereiten. Diese ist gerade beim Maki Sushi sehr vielfältig. Bei der Kreation der traditionellen Zutaten kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Zu den traditionellen Zutaten gehören: Fisch (z.B. Lachs, Räucherlachs, roher Thunfisch) , Gemüse wie Avocados, Frühlingszwiebeln, Karotten, gekochte Kürbisstreifen oder Salatgurke und natürlich Wasabi. Sojasauce und süß-sauer eingelegter Ingwer runden das Bild ab. Nun braucht man nur noch Sushi-Reis und Noriblätter und schon kann es losgehen.
Ein Noriblatt auf die Sushi Matte legen und mit einem Messer eine dünne Schicht Reis darauf verteilen. Die Ränder lässt man dabei unbedeckt. Dann legt man einen schmalen Streifen Fisch in die Mitte und, je nach Belieben, noch einen Streifen Gemüse dazu. Dann streicht man alles dünn mit Wasabi ein und rollt das Blatt mit der Sushi Matte zusammen. Dazu hebt man sie etwas an und drückt den Inhalt beim Aufrollen fest zusammen. Fertig ist eine Rolle Maki Sushi.
Zum Anrichten die Rolle in ca. 2 cm lange Stücke schneiden und mit eingelegtem Ingwer und Sojasauce servieren.
